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Tod und Auferstehung
Tod und Auferstehung

Sterben um zu leben – Gedanken zum Karfreitag

| 4 Kommentare

Sterben um zu leben – Wie soll das gehen?

Jesus ist am Kreuz gestorben und am dritten Tag seines Totseins auferstanden. – So erzählt es die Geschichte. Es klingt wie ein Wunder.

Um damit persönlich etwas anfangen zu können, brauche ich einen Bezug. Und der findet sich in meinem Leben mehrmals, und sicher genauso in deinem Leben.
Ich meine die kleinen Tode, die wir im Leben sterben:

  • die Trennung vom langjährigen Partner
  • die schwere Krankheit
  • der Tod eines nahe stehenden Menschen
  • der Verlust des Arbeitsplatzes
  • eine schwerwiegende persönliche Krise
  • Das Gefühl, dass das Leben, so wie es bisher war, nicht mehr weiter gehen kann.

Wir alle haben Angst vor dem Tod.
Und wir haben Angst vor Leid.
Wir versuchen, es zu vermeiden, und haben dafür allerhand psychologische Strategien erfunden.

Und doch ist es so heilsam, einfach los zu lassen und sich in das Unausweichliche fallen zu lassen.
Ganz wach da zu sein.
Klar wahrzunehmen, was ist, und was es mit uns macht.
Zu spüren, dass es uns schmerzt, durchrüttelt und alle Festungen unseres Lebens ins Wanken oder zum Einstürzen bringt.

Du fühlst dich, als ob du stirbst.
Und tatsächlich stirbt etwas in dir – mit aller Angst und Panik, die damit verbunden sein kann. Aber auch mit aller Süße des Hingebens und Loslassens, die es begleiten kann.
Bittersüßer Tod.

Die Auferstehung

Doch „am dritten Tag deines Todes“ (vermutlich eher nach ein paar Wochen oder Monaten) wird sich neues Leben in dir regen.
Ähnlich wie im Frühling spürst du ein Aufbrechen und Neuwerden.

Durch das Aushalten und Überwinden deines kleinen Todes hat sich etwas in dir gewandelt. Es kommt nun zum Vorschein und ist etwas völlig Neues:

Der Tod hat dich verwandelt und du bist (zumindest in bestimmten Aspekten) ein anderer Mensch als zuvor.
Wie befreiend das sein kann!

Deine Hingabe an das Leid, deine Bereitschaft es fühlen zu wollen und hindurch zu gehen, hat einen neuen Menschen aus dir gemacht!

Was für ein Wunder!
Wie schön ist unsere Wandlungsfähigkeit.

Lasst uns sterben, um zu leben.

.

Autor: Helga Fischer

Hallo, ich bin Helga. Ich singe, inspiriere und berühre dich, dein Herz der Schönheit deines Lebens zu öffnen - einfach erfüllter zu leben!

4 Kommentare

  1. Wunderbare Gedanken zum Osterfest. Vielen lieben Dank dafür.

  2. Liebe Helga,

    danke für schöne Inspirationen zu Ostern. Je älter ich werde, um so mehr wird mir klar, dass das wichtigste im Leben das „Loslassen“ und „wieder Aufstehen“ ist.
    Wir werden ständig damit konfrontiert, uns zu wandeln und uns auf Neues einzulassen, auch wenn es oft schwerfällt. Gleichzeitig entwickelt sich jedoch auch Vertrauen, dass alles gut wird und einen Sinn hat, so wie nach jedem Winter wieder
    der Frühling kommt!

    Ich wünsche Dir auch noch schöne, sonnige Feiertage – viele liebe Grüße

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