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Bewusstsein
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Was dein Bewusstsein und das Internet gemeinsam haben

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Manche in meinem Umfeld wundern sich, dass ich so viel im Internet bin und in Facebook schreibe. 😉
Dass ich zudem meinen Blog einfach erfüllter leben betreibe, wöchentlich einen E-Mail-Newsletter versende und auch damit öffentlich schreibe, kommt noch hinzu.

Wieso mache ich das?

Es gibt viele Stimmen, welche die sozialen Medien und die vielen Menschen, die nur noch auf ihr Smartphone starren, verurteilen. – Tatsächlich werden es immer mehr, die diese Medien nutzen.
Einerseits haben die Mahnenden recht, denn es birgt Suchtpotential und die Gefahr der Entfremdung, da das Internet den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann.

Und doch ist es für mich als „Bewusstseinsarbeiterin“ eine perfekte Ergänzung:

Ich bin vernetzt und in Kontakt mit vielen Menschen, die ich sonst gar nicht regelmäßig treffen könnte.

  • Ich halte Kontakte mit Menschen, die ich mal persönlich getroffen habe.
  • Ich pflege Kontakte mit Gleichgesinnten.
  • Ich bekomme aus dem Leben von Bekannten etwas mit und sie von mir – wenn auch oberflächlich, so doch besser als gar nicht, denn so viel Zeit bleibt ja meist nicht, um den persönlichen Kontakt zu allen immer zu pflegen.

Aber der beste Grund:

Durch lange Beschäftigung mit Meditation und Bewusstsein habe ich gelernt, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass es so etwas wie ein „kollektives Bewusstsein“ gibt.

Wie auch der Achtsamkeitslehrer Jon Kabat-Zinn schreibt:

„Vergessen Sie nicht: Wenn ein Geist sich verändert, verändert sich die gesamte Gitterstruktur des Universums ein klein wenig. Nur wenig? Vielleicht. Bedeutungslos? Kaum. Das scheinbar „Kleine“ muss nicht unbedingt klein sein. Es kann sogar sehr groß sein und kann unvorhersehbar tiefgreifende Konsequenzen haben.“

(aus seinem Buch: „Zur Besinnung kommen – Die Weisheit der Sinne und der Sinn der Achtsamkeit in einer aus den Fugen geratenen Welt“)

Deshalb

  • trage ich mit jedem Gedanken, mit meinen Worten und Gefühlen zu diesem kollektiven Bewusstsein bei.
  • machen Meditation, Gebete, Friedenslieder und gute Gedanken allgemein auch so viel Sinn, weil wir damit auch alle anderen Menschen auf diesem Planeten mit beeinflussen.

Wir haben sozusagen alle schon lange ein „natürliches Internet“! 🙂 Und jeder ist automatisch Sender und Empfänger.
Für mich macht das elektronische Internet das alles einfach nur sichtbar.

„Aber im Internet gibt es so viel Schlimmes!“

Viele sind entsetzt, wie viel Gewalt und wie viel Schlimmes über das Internet verbreitet wird. – Ja, das ist auch so und es ist schlimm. Aber es ist im Grunde einfach nur ein „Sichtbarmachen“ unseres Bewusstseins – dessen, was an Negativem in uns rumort und in den dunklen Kammern unseres Bewusstseins seine Zähne fletscht, bereit zum Angriff.

Wenn ich nur schon bei mir selber schaue, was mein Gehirn alltäglich so produziert an Urteilen, bissigen Kommentaren, Sorgen, Anlässe für Ärger usw., und bedenke, dass das bei jedem Menschen mehr oder weniger genauso ist und das alles in unser „Bewusstseins-Netz“ eingespeist wird, dann ist das schon grauenhaft.

Deshalb versuche ich durch Schulung/Meditation, diesen Tendenzen nicht noch Futter zu geben und meine Aufmerksamkeit stattdessen auf Schönes, Positives, Förderliches und Gutes zurichten. Auch wenn ich weiß, dass ich damit das „Schlechte“ nicht weg bekomme, so entziehe ich ihm doch Nahrung und stärke das „Gute“.

Im Internet ist dasselbe möglich:

Ich entscheide mich, keine negativen und wüsten Dinge zu schreiben, sondern Positives und Schönes. So wie ich mich eben auch für mehr gute Gedanken entscheide.
Und ich stelle mir vor, dass das Sehen der Worte und Fotos bei dem Leser/der Leserin vielleicht sogar mehr auslöst als wenn ich nur in meinem stillen Kämmerlein meditiere und damit etwas in unser kollektives Bewusstsein gebe.

Diesen Glauben und diese Hoffnung kann mir niemand nehmen!

  • Wie sich allein schon durch das aufmerksame, mit allen Sinnen beteiligte Wahrnehmen die Realität verändert, ist grandios!
  • Und wie sich durch bewusste Lenkung von Aufmerksamkeit die betreffenden Dinge entfalten und in Gang setzen, ist eine logische Folge und ebenso großartig.

Ich glaube daher, dass wir dadurch auch zur positiven Entwicklung der Welt beitragen können.
Ich sage bewusst „auch“, denn es gibt so viele engagierte Menschen in allen Bereichen und jeder kann etwas auf seine Art tun.
Meines ist die Bewusstseinsarbeit, deshalb habe ich mich darauf verlegt und schreibe und nutze das Internet, um ohne Zeitverzögerung und direkt andere Menschen zu erreichen.

Wenn du jetzt denkst:
„Ja, Helga, das hört sich ja nett an, aber ich weiß nicht so recht.“, dann möchte ich dich einladen, deine Phantasie zu gebrauchen und dir für zwei Minuten mal vorzustellen, wie es wäre, wenn es tatsächlich so funktionieren würde mit unserem vernetzten Bewusstsein und dass jeder Gedanke, den du denkst, mit einfließt und es mit beeinflusst.

Was würde das für dich und für uns alle bedeuten?

 

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Autor: Helga Fischer

Sängerin & Autorin. Ich singe, inspiriere und berühre dich, dein Herz der Schönheit deines Lebens zu öffnen.

4 Kommentare

  1. Das hast du sehr gut getroffen liebe Helga.Für mich ist das Internet eine großartige Untersützung bis ich mein inneres Internet komplett aktiviert habe. Meine Gedankenhygiene ist von größter Bedeutung, die sich dann auch in dem respektvollen Umgang mit Kommentaren ausdrückt. Ich denke das die guten Gedanken keine energetischen Vorteil haben, deswegen ist wichtig, dass die Kraft der positiven Gedanken weiter ausgedehnt wird. Dafür braucht es nur, das positive und das Gute fördernd zu denken und dann auch entsprechend zu handeln.

    • Danke für deinen Kommentar, liebe Marion.
      Interessant ist auch dein Satz, dass die guten Gedanken keinen energetischen Vorteil haben. Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht.
      Jedenfalls haben wir immer die Freiheit zu entscheiden, was wir stärken möchten 🙂

      • Den Beitrag finde ich wieder einmal richtig gut!
        Ich persönlich bin nicht ganz so viel im Internet „unterwegs“. Finde aber, dass es schon von Vorteil ist, sehr viele Menschen sehr schnell zu erreichen. Kann aber eben auch ein Nachteil sein.
        Der Gedanke von Marion, dass gute Gedanken keinen energetischen Vorteil haben, könnte schon stimmen. Denn meiner Ansicht nach, sind es die Gefühle, die die Energie bringen/haben. Und da können die „guten“ Gedanken auch „gute“ Gefühle bewirken. Aber wer beurteilt, was gut oder „schlecht“ ist?
        Welche Energie, welches Gefühl ist schlecht????
        Geht man da von sich aus? Also: Was schadet mir??? Was nützt mir??
        Was ist denn, wenn ein Mensch meint, dass es ihm nützt, wenn er anderen schadet??? Ist das dann ein gutes oder ein schlechtes Gefühl? Für wen? Für die Menschheit?
        Ja, wir sollten keinem anderen Lebenwesen „Schaden“ zufügen. Wer aber sagt denn, was schadet und was nützt?
        Ich weiß, das sind sehr provokante Gedankengänge.
        Auf alle Fälle finde ich es richtig gut, was Helga da macht. Sehr anregend und vor allem auch ehrlich.
        Man kann meiner Meinung nach sehr viel bewirken, wenn man die Menschen zum Denken anregt. Einfach zum Nachdenken über das was ist. Und damit auch zum Nachfühlen. Und damit auch zum „Energielenken“. Und als „Gedankenanstoß“ ist das Internet ein ideales Medium. So sehe ich das.
        Regina.

        • Ja, das sind gute Fragen, Regina.
          Was ist gut und was ist schlecht? Was schadet und was nützt?
          Je nach dem, wer diese Fragen aus seiner jeweiligen Sicht beantwortet, kommt wieder etwas ganz anderes raus. – Werde ich mal noch ausführlicher drüber nachdenken. Vom Ansatz der Achtsamkeit her SIND die Dinge einfach und wir geben ihnen die Bedeutung.
          Danke für die Anregung.

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