einfach erfüllter leben

Öffne dein Herz für das Leben

Nacht, Schlaf

17. Januar 2017
nach Helga Fischer
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Warum es den Seinen der Herr im Schlaf gibt

Ich bin ja ein großer Fan von Dingen, die einfach funktionieren, weil sie im Einklang mit dem Leben sind.
Eines davon benennt das Sprichwort: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“
Wie du das verstehen und nutzen kannst, darüber möchte ich dir heute mehr erzählen.

Dieses schöne Sprichwort weist dich auf ein wichtiges Werkzeug hin, wenn du dabei bist etwas zu lernen, Antworten und Lösungen zu finden oder etwas Bestimmtes anstrebst.
Das Werkzeug ist: Schlafen! – Also noch anstrengungsloser geht es ja wirklich nicht! 🙂

Es ist tatsächlich so, dass du nicht nur aktiv im Wachzustand Dinge bewegen und Ziele verfolgen kannst, sondern gerade auch nachts im Schlaf. Das ist faszinierend und zeigt,

  • dass wir aus viel mehr Facetten bestehen, als wir  im Alltag wahrnehmen.
  • dass die unbewusste Dimension in uns eine sehr große Kraft hat.
  • dass wir nicht alles „machen“, sondern ganz vieles einfach „geschehen lassen“ können.

Der Clou, warum es so gut funktioniert

Studien haben gezeigt, dass sich das, mit dem du dich kurz vor dem Schlafengehen beschäftigst, über Nacht in deinem Unterbewusstsein festigt und weiter arbeitet.

Also:
Was du siehst, denkst, liest, sprichst oder machst, bevor du schlafen gehst, entscheidet letztlich, wie dein Leben verläuft.
Denn dein Unterbewusstsein bestimmt deine Lebenshaltung und das, was du tust, sehr stark.

  • Gelerntes festigt sich über Nacht in dir.
  • Fragen klären sich über Nacht.
  • Ziele festigen sich in dir und dein Unterbewusstsein arbeitet nachts daran weiter.

Und wenn du aufwachst, präsentiert dir dein Inneres:

  • mehr Wissen
  • Antworten und Lösungen
  • neue Ideen und mehr Lust, weiter an deinen Zielen zu arbeiten

Und während des Tages

  • fühlst du dich beschwingt und zufrieden, denn du lebst mehr aus der Tiefe.
  • begegnen dir grandiose Fügungen, die dich deinen Zielen näher bringen.
  • hast du tolle Ideen.
  • kannst du fast nicht mehr anders als die Dinge zu tun, die sich in dir verfestigt haben.

Es ist so einfach!

Was du tun musst, ist dir 5 Minuten Zeit vor dem Schlafengehen zu nehmen. (Wundere dich nicht, wenn 20 Minuten daraus werden.)
Meist setze ich mich schon fertig im Schlafgewand auf’s Bett. 🙂

Dann nimmst du Papier und Stift und schreibst dir auf:

Eine Frage, die du geklärt haben möchtest

Wenn du vor einem Problem stehst, dann kannst du auch schriftlich darüber nachdenken. Doch zum Schluss sollte eine Frage (nur eine Frage pro Nacht!) stehen, die deinem Unterbewusstsein damit eine Richtung gibt und etwas, woran es in der Nacht arbeiten kann.
Das kann eine Frage sein wie „Wie soll ich es angehen, dass ich in meinem Job wieder mehr Freude habe?“ oder auch sowas wie „Mit wem könnte ich mal wieder Tanzen gehen?“.

Ziele, die du wirklich erreichen möchtest

Auch hier empfiehlt es sich, nur ein Ziel aufzuschreiben. Und den nächsten kleinen Schritt dazu, den du morgen gehen kannst.
Ein Beispiel für ein Ziel, wenn du etwas für deinen Körper tun möchtest: „Mein Körper ist voller Energie und zugleich entspannt.“ Der nächste kleine Schritt dazu: „Meine Freundin fragen, wie es im Yogakurs ist, um herauszufinden, ob das etwas für mich wäre.“
Oder ein anderes Ziele-Beispiel: „Ich habe Frühjahrsputz gemacht und meine Wohnung ist herrlich ausgemistet und sauber!“ Nächster Schritt: In meinen Kalender gucken, an welchen Tagen in welchen Wochen ist dran arbeiten könnte und das gleich mal aufschreiben.

(Über die richtige Formulierung von Zielen gibt es massenweise Bücher. – In der Gegenwart formulieren, als sei es schon eingetreten etc.)

Schlafen gehen

Dann legst du Papier und Stift neben das Bett (manche schwören sogar darauf, den Zettel unter das Kopfkissen zu legen) und lässt dich in den Schlummer sinken.

Wenn du morgens erwachst, lass deinen Blick sich als erstes auf das Papier richten.
Die Chancen sind sehr groß, dass du umgehend die Antworten und Ideen (schreibe sie gleich auf!) oder im Laufe des Tages die Unterstützung erhältst, die du dir wünschst. Und dass du den kleinen Schritt, den du aufgeschrieben hast, wirklich umsetzt.

Aufschreiben ist das Wichtigste!

Durch das Aufschreiben klärst du die Dinge und bringst sie auf den Punkt.
Durch das Umwandeln von Gedanken in sichtbare Worte gibst du ihnen eine Form und erschaffst bereits Realität.

Wenn ich dieses Verfahren konsequent anwende, schaffe ich es, meine Ziele umzusetzen, selbst wenn ich Monate und Jahre dazu brauche.
Mittlerweile habe ich einen Zettel mit drei großen Zielen. Abends überlege ich mir, welche kleinen Schritte ich jeweils am nächsten Tag gehen könnte und schreibe mir den Erinnerungszettel für den nächsten Tag. Manchmal lässt der Alltag wenig Zeit übrig, aber einen winzigen Schritt, der nur 3 Minuten dauert, kann man immer gehen!
(Natürlich habe ich für jedes große Ziel auch wiederum einen Platz, wo ich meine Ideen und Gedanken sammle, was ich dafür tun möchte und könnte. Aber das ist Thema eines künftigen Blogbeitrags.)

Wenn ich den nächsten Schritt nicht weiß und nur weiß, dass ich ihn brauche, schreibe ich die Frage oder Bitte dazu auf.

Mittlerweile bin ich nicht mehr überrascht, wenn schon am nächsten Tag eine E-Mail, ein Anruf, eine Begegnung oder Idee kommt, die mir zeigt, was jetzt dran ist. – Natürlich bin ich besonders wachsam, wenn ich auf Antworten warte. 😉

„Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf!“

Es kann so einfach sein! 🙂

29. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Singen zur Ehre Gottes, oder: Warum in Selbstverpflichtung Freiheit liegt

Heute möchte ich mal eine Lanze brechen für das Singen im Kirchenchor und dir gleichzeitig aufzeigen, warum du durch Selbstverpflichtung letztlich die ersehnte Freiheit findest.

„Oh Gott, die Kirche!“

Viele Leute haben heutzutage Vorbehalte gegen die Kirche. Vor allem in der „spirituellen“ Szene wird gerne davon Abstand genommen, weil man mit diesen „veralteten“ Institutionen nichts mehr zu tun haben will, die im Grunde genommen doch nur an Machterhalt interessiert seien und die Spiritualität aus den Augen verloren hätten.

Aus eigener Erfahrung durch 10-jähriges Mitmischen in der sogenannten „spirituellen Szene“ kann ich berichten, dass auch einige der dortigen „Machthaber“, genannt Lebensberater, Yoga-Gurus, Leader etc., auch nur allzu menschlich ticken und oft das, was sie propagieren, nicht leben. Was ich dort schon an Machtmissbrauch erlebt habe, bis hin zur bewussten Verletzung von Menschen, Geldfixierung, Ausnutzung von anderen und Sex in Situationen, wo es alles andere als ethisch war, darüber könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Und irgendwie ist es doch einfach nur alles menschlich.
Seither kommen mir aber zumindest all diese Geschichten in Bezug auf die Institution „Kirche“ auch nicht mehr so viel abartiger vor.

Vielleicht ist auch das mit ein Grund, dass ich wieder mehr zu meinen Wurzeln gefunden habe, die in der Kirche verankert sind. Und da Singen für mich das größte Glück ist, liegt es auch nahe, dies in der Kirche zu tun, wo der Klang die Herzen ganz besonders berührt.

„Oh Gott, Verbindlichkeit!“

Das Besondere an einem Kirchenchor ist sicherlich die Verbindlichkeit, die man als Mitglied eingeht. Es ist kein Projektchor, zu dem man sich nur ein paar Wochen oder Monate verpflichtet, sondern man bindet sich für die Dauer der Mitgliedschaft.
Man probt wöchentlich, nur in den Ferien nicht.
Man lernt neben gängigen und weniger bekannten Kirchenliedern auch großartige kirchenmusikalische Werke namhafter Komponisten. Es braucht zwar Zeit, bis man diese meist umfangreichen Messen beherrscht, jedoch sind sie ein außerordentlicher Genuss und eine Bereicherung für Sänger und Zuhörer.
Man singt an allen großen Feiertagen. Wenn andere genüsslich ausschlafen, steht man um 8 Uhr schon unter der Dusche und summt sich warm für die Probe um 9 Uhr und das Singen ab 10 Uhr.
Man ist Teil eines Vereins und hilft auch mit bei Festen, besonderen Anlässen etc. Man macht gemeinsame Ausflüge und ist eine bunte Truppe verschiedenster Charaktere mit unterschiedlichsten Lebenshintergründen.
Doch gemeinsam ist allen die Liebe zur Musik und die Hingabe zum Singen.

All dies macht eine Mitgliedschaft im Kirchenchor zwar schön, aber nicht gerade populär. Das zeigt sich überall an dem mangelnden Nachwuchs an Sängerinnen und Sängern, denn Verpflichtung ist für viele ein grausliches Ding (war es früher auch für mich). Wir wollen ja alle frei sein.

Glück durch Dienst an der Sache

Außergewöhnlich für das Singen im Kirchenchor ist sicherlich auch, dass es hier nicht darum geht, Ansehen zu erlangen, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren, Geld zu verdienen oder seinen Status auf andere Art anzuheben. Ja, oft sieht man die Sängerinnen und Sänger nicht einmal, weil sie auf der Empore bei der Orgel sind, und man hört nur ihre Stimmen.
Es ist ein reiner Dienst an der Sache. Wir singen zur Freude der Menschen, die in die Kirche kommen. Wir singen, weil es auch unser Herz berührt. Wir singen, um Gott mit unseren Stimmen, die er uns geschenkt hat, zu ehren. Weil es uns glücklich macht, zusammen mit anderen Menschen zu singen.

Selbstverpflichtung als Weg zu Freiheit und Erfüllung

Auch wenn ich im Grunde ein Mensch bin, der sich lange gescheut hat, Verpflichtungen einzugehen, habe ich schon vor Jahren mit meinem Seminarzentrum gelernt, welches Glück und welche Erfüllung es bringt, sich einer Sache ganz zu verschreiben.

An die Stelle des Seminarzentrums sind nun das Schreiben und das Singen getreten.
Ich habe mich verpflichtet, jede Woche auf meinem Blog zu schreiben und jeden Freitag oder Samstag einen Newsletter zu versenden (Urlaub ausgenommen). – An dieser Stelle herzlichen Dank an nahezu 100 treue Leserinnen und Leser, die mit mir in diesen Blog gestartet sind!
Und ich habe mich dazu verpflichtet, in Chören mitzusingen und so eben auch im Kirchenchor.
Diese Verpflichtungen sind die Garanten dafür, dass ich regelmäßig das tue, was ich liebe. Denn ohne Verpflichtung würden Alltagstrott und Bequemlichkeit zu oft siegen.

Durch Verpflichtung und Dienst an anderen, ohne eine Gegenleistung einzufordern, treten wir aus Selbstbezogenheit und Lust-Unlust-Gefühlen und -Handlungen heraus. Wir heben uns durch unsere Hingabe an etwas, was uns wichtig ist, aus dem Alltags-Sumpf selbst empor und entdecken, welches Glück darin liegt, von seinen Ego-Befindlichkeiten mal abzulassen und sich einer Sache zu widmen, die dieses Level übersteigt.

Wir werden – zumindest für die Zeit des Tuns – frei von unseren Mustern und Prägungen und wachsen quasi ein Stück mehr über uns selbst hinaus.

Hingabe und Selbstverpflichtung machen es möglich.

Aus vermeintlicher Unfreiheit wird wahre Freiheit und Erfüllung. – Wieder eine der Widersprüchlichkeiten dieses verrückten, schönen Lebens! 🙂

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28. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Zwischen den Jahren

Das alte Jahr entweicht.
Fetzen der Erinnerung
lösen sich auf
wie Nebelschwaden
in der Morgensonne.

Vage Ahnungen des Kommenden
werfen ihre Lichtstrahlen
in mein Traumdunkel hinein.

Erste Regungen der Zukunft
kribbeln flau im Magen,
voller Vorfreude und Angst
vor der Kraft des Lichtes.

Ich sinke auf den Grund meiner Seele,
betrachte die Bilder meiner Träume,
und weiß, dass ich geführt und getragen bin
vom großen Plan des Lebens.

 

Frohe Weihnachten!

23. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Seelenzeit

Die nun beginnende Weihnachtszeit und Zeit der Rauhnächte bis 6. Januar ist eine wunderbare Möglichkeit, dich deiner Seele zu widmen und ganz abzutauchen in deine nächtlichen Träume und deine Tagträume – dein Spüren und deine inneren Bilder, durch welche deine Seele zu dir spricht.

Gönne dir diese Zeit. Auch wenn du vielleicht arbeiten musst, so lasse deine Freizeit wirklich frei und widme dich dir selbst. Vielleicht möchtest du ein schönes Buch lesen, deinen Gedanken nachhängen, sie aufschreiben, schöne Musik hören, spazieren gehen, malen, meditieren, viel schlafen, schöne Filme schauen – mach einfach schöne Dinge, die deine Seele nähren.

Es heißt, der Schleier zur Anderswelt sei in den Rauhnächten besonders dünn und wir könnten daher viel Inspiration empfangen und „sehen“, welchen Weg unsere Seele nehmen möchte und welche Dinge das kommenden Jahr in unser Leben treten werden.

Ich empfinde dies auch so und freue mich immer auf diese seltsame, ruhige, dunkle „Zwischenzeit“, in der die Zeit stillzustehen scheint. Daher tauche ich auch weitgehend ab und der nächste Newsletter wird am 6./7. Januar erscheinen. Vermutlich entstehen dennoch ein paar neue Blogbeiträge; ich lasse mich auch überraschen 😉

Ich danke dir für dein Dabeisein bei einfach erfüllter leben und wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest, eine beglückende Zeit mir dir selbst und einen sanften Übergang in ein erfülltes Jahr 2017!

Herzlichst,

Helga

Zielen nachjagen

18. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Warum Zielen nachzujagen dich unglücklich machen kann

Wenn du Träume verwirklichen und Ziele umsetzen möchtest, ist das auch eine ständige Gratwanderung zwischen Glück und Unglück. Aber schließlich ist unsere Lebensschule ja auch eine Herausforderung und kein Spaziergang in lauer Sommerabendluft. 😉

Wenn du die Fallstricke kennst, kannst du sie umgehen und dir manchen Schmerz ersparen:

Du glaubst, erst dann glücklich sein zu können, wenn du dein Ziel erreicht hast

Ein gängiger Irrglaube, dem auch ich lange Zeit erlegen war.
Du denkst, du müsstest etwas Bestimmtes tun oder erreichen, um dein Glück zu finden und endlich erfüllt zu leben. – Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass wenn ich mein Ziel erreiche, sich das ersehnte Glück gar nicht einstellt, abgesehen von einer kurzen, euphorischen Phase. Das war erst mal sehr ernüchternd!
Doch die gute Nachricht ist: Die ersehnte Fülle ist immer da und schon immer da gewesen. Sie ist immer da zu finden, wo du jetzt gerade bist. In dem Moment, in dem du dich befindest. Hier wartet die Fülle auf dich.

Deshalb ist Meditation und achtsames Hinspüren auch so ein wesentlicher Faktor im Leben.
Wenn du einmal erfahren hast, dass dein Glück in jedem Moment hier ist, relativieren sich Ziele und du weißt, dass du auch jetzt schon glücklich sein kannst und das Erreichen eines Ziels dann nur eine nette Zugabe darstellt. Oder das Leben deines Traums einfach deine Freude noch vergrößert. 🙂
Ist aber vorher schon keine Freude da, dann wirst du sie nachher auch nicht haben. Deshalb ist es so wichtig, dich zuerst und immer an Schönheit und Freude auszurichten!

Du bist so fixiert auf dein Wollen und Planen, dass du dein Gefühl für dich selbst verlierst

Wenn du so richtig im Plänemachen und Tun und Arbeiten bist, kann es leicht passieren, dass es zu deinem Lebensinhalt wird und du deinem Ziel regelrecht nachjagst. Dann vergisst du zu essen, dich zu erholen, genug zu schlafen und auch mal wieder etwas anderes in deinem Kopf zuzulassen als deine Pläne.
Das ist gefährlich, denn nach und nach entfernst du dich immer mehr von deinem Gefühl für dich selbst. Du hast mit den besten Absichten begonnen, doch durch eine übermäßige Fixierung auf dein Wollen bist du nicht mehr wachsam und spürig für die inneren Bilder, die dir den richtigen Weg weisen können.
Allzu leicht verfolgst du dann den Plan, den dein Kopf gemacht hat und überhörst die Stimme deines Herzens, die dir immer wieder den nächsten Schritt weisen möchte. Oder du verpasst günstige Gelegenheiten, weil sie nicht in deinem Plan vorkommen.

Das ist keine Zusammenarbeit mit dem Leben, was sich in jedem Moment kreativ verwirklichen und anpassen möchte. Das Ergebnis deiner Fixierung geht daher am schöpferischen Leben vorbei und irgendwann wirst du ausgelaugt da stehen und dich fragen, wozu du das alles eigentlich machst.

Du vernachlässigst deine anderen Lebensbereiche

Da du so begeistert von deinem Ziel und deinem Tun bist, glaubst du, dass es das Wichtigste in deinem Leben ist. Freunde müssen dann eben mal warten. Die Familie kann auch mal ohne dich auskommen. Entspannung brauchst du weniger und Bewegung braucht auch zuviel Zeit. – Glaubst du!
Wenn du nicht darauf achtest, dass die verschiedenen Bereiche deines Lebens in guter Balance sind, werden sie es sich nach ein paar Jahren zurückholen, meist mit Krankheit und Krisen. – Lass es nicht so weit kommen!

Deshalb:

Dein Glück und deine Erfüllung findest du im Hier und Jetzt oder gar nicht

Gehe grundsätzlich von der Blickrichtung aus, dass die Fülle immer da ist. Übe dich darin, sie wahrzunehmen und lasse so das Glück in dein Leben!

Nach was du dich sehnst, ist bereits da und zeigt sich dir in deinen inneren Bildern.
Der ganze Prozess des Träume-Verwirklichens ist daher keine Suche im Außen, sondern vielmehr in deinem Inneren ein Zulassen und Ausgraben der Bilder, Gewissheiten und des Sehnens deines Herzens.

Dazu ist die wichtigste Voraussetzung, dass du bei dir selbst ankommst und bleibst. Daher:

Vergiss alles, was andere dir gesagt haben und weiterhin sagen.
Vergiss, was du alles gelesen hast.
Vergiss auch, was ich hier alles schreibe, wenn es dich verwirrt.

Kultiviere vielmehr das Spüren für dich selbst.

  • Was tut dir gut?
  • Was schmeckt dir?
  • Welche Menschen tun dir gut?
  • Was für Beschäftigungen erfreuen dich?
  • Was braucht dein Körper jetzt gerade?

Der Alltag hält so viele Möglichkeiten bereit, dich beständig in deinem Gefühl für dich selbst zu üben.

Und wenn du alles vergisst, dann schreibe dir einen Erinnerungszettel für eine Sache, die du tagsüber immer wieder machen möchtest, um dich zu spüren. Bei mir ist es das Atmen in den Bauch, das ich immer wieder mal mache und das mich schnell zu mir selbst zurück bringt.

Den Weg deines Herzens zu gehen heißt immer auch, offen und wachsam für den Moment zu sein, kleine Kurskorrekturen vorzunehmen und den Impulsen zu folgen, die dir den Weg weisen.
Dann ist es ein Weg des beständigen Glücks – eine Erfülltheit, die schon immer da war.

Träume werden wahr

16. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Träume werden wahr

Einerseits ist da diese Dunkelheit, die Stille, die Kälte draußen, die alles verlangsamt. Und es tut gut, sich dem hinzugeben. Dazu entstand diese Woche eine kleine Meditation: Über die Schönheit der Dunkelheit

Andererseits ist da schon ein Drängen und eine Kraft, als würde der Wind eines stürmischen neuen Jahres jetzt schon anheben.

Ich persönlich glaube, dass es ein positives, kraftvolles Jahr werden wird, dessen Rückenwind uns enorm unterstützen wird. Oder dessen Sturm uns beuteln wird, wenn wir haltlos wie ein Blatt im Wind dahängen.

Daher ist es mir ein großes Anliegen, dir so viel als möglich Inspiration und Orientierung zu geben, damit du Deinen Weg gehst und deine Träume wahr werden lässt. Denn das gibt dir Kraft, Halt, Sinn und eine klare Orientierung für dein Leben.

Mit dem neuen Artikel 4 Schritte, wie du deinen Traum wahr werden lässt geht es nun konkret in die Umsetzung.

Viel Freude beim Lesen und Entdecken und eine schöne Woche

wünscht dir Helga

 

Träume werden wahr

16. Dezember 2016
nach Helga Fischer
6 Kommentare

4 Schritte, wie du deinen Traum wahr werden lässt

Letzte Woche schrieb ich in der Artikelserie Träume leben darüber, warum es letztlich keine falschen Ziele gibt.
Und dass du an den Punkt kommen wirst, an dem du dich für deinen Traum entscheiden musst, wenn etwas vorwärts gehen soll.

In spirituellen Kreisen ist es leider weit verbreitet, dass man zu lange oder ewig abwartet, was der Himmel einem so liefern wird. Wenn nichts kommt, oder etwas ganz anderes, was man sich ersehnt hat, heißt es gerne „Hat halt nicht sein sollen.“
Das ist ein bisschen so, als ob du bei einem großen Lieferservice „Irgendwas, was zu mir passt“ bestellst und dann allen Ernstes glaubst, dass die Bestellannahme genau weiß, was das sein soll. – Wenn du es nicht weißt, woher sollen es denn andere wissen!? 🙂

Wenn du nicht weißt und festlegst, was du willst, werden es andere für dich machen, die wissen, was sie wollen. (Der Versandhandel wird dir dann vermutlich etwas Exclusives senden, bei dem er ordentlich verdient 😉 ) Dieses Prinzip gilt gesellschaftlich, politisch, im Job und in deinem Umfeld: Wer weiß, was er will, bestimmt meistens die Richtung! Ob das dann aber für dich und uns immer so gut ist, was andere entscheiden, steht auf einem anderen Blatt.

Deshalb: Entscheide dich!

Um (deines) Himmels Willen: Triff die Entscheidung, deinem Herzen zu folgen!
Dein Leben hat exakt den Sinn, den du ihm gibst!

Sorry, wenn ich gerade so vehement bin. Aber du glaubst nicht, wie viele Jahre meines Lebens ich mich von der Meinung anderer abhängig gemacht habe. Vorwärts gekommen bin ich dennoch, aber irgendetwas hat sich dabei trotzdem nie ganz richtig angefühlt und ein erfülltes Leben war es auch nicht gerade. Bis ich beschlossen habe, nachdem ich alle Fakten geprüft hatte, ab nun nur noch auf mein Herz zu hören. – Die Entscheidungen waren allesamt gut!

So, einmal durchatmen…
„Also, Helga, wie soll das dann weitergehen, wenn ich mich entschieden habe?“, fragst du dich nun vielleicht.
Unser großer deutscher Dichterfürst J. W. von Goethe sagte dazu:

Was immer du tun kannst, oder träumst es tun zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.

Und genauso ist es!
Ab dem Moment, wo du dir selbst zugestehst, dass du etwas Bestimmtes möchtest und die Entscheidung triffst, es zu verfolgen, setzt sich unsichtbar eine Kraft in Gang.
Ab dem Moment, wo du aufschreibst, was du möchtest, bringst du es in deine Realität.
Ab dem Moment, wo du anfängst, etwas dafür zu tun, machst du es sichtbar und bringst es auf die Welt.

Die 4 Schritte zur Manifestation:

  • Wollen
  • Erlauben
  • Aufschreiben
  • Tun

Was willst du wirklich?

Wenn du ganz ehrlich bist, dann spürst du, was du im Grunde wirklich willst.
Ich hatte im Artikel 6 Fragen, wie du herausfindest, welches Ziel das richtige ist darüber geschrieben.
Meine Erfahrung ist, dass das, nach was mein Herz sich sehnt, oft so großartig und unerreichbar erscheint, dass ich aus schierer Ehrfurcht davor glaube, das niemals erreichen zu können. – Als Sopran-Solistin in der Kirche stehen und singen. Vor zwei Jahren bin ich beim Gedanken daran schier noch vor Angst  umgefallen. 2017 ist es nun soweit. Immer noch aufgeregt, aber nun vor lauter Freude 🙂

Gib dir selbst die Erlaubnis dazu

Diese Woche hat mir hierzu eine Newsletter-Leserin und Mitsängerin im Chor den Satz geschrieben „Das Zauberwort der Zukunft ist ‚Erlauben‘.“ – Damit trifft sie genau den Punkt! (Dankeschön 🙂 )
Ja, ich erlaube mir, meinen Traum ernst zu nehmen! Ich erlaube mir, hervorzutreten und mich zu zeigen. Ich erlaube mir, meine Stimme zu erheben.
Denn ich weiß auch, dass die Gaben in mir zum Ausdruck kommen möchten. Dass ich an der Evolution mit beteiligt bin, wenn ich gebe, was ich zu geben habe. Dass es etwas ist, was mein kleines Ich übersteigt und auf Seelen-Ebene zwischen den Menschen wirkt.

Deshalb: Lass los und gib dich deiner Größe hin!

Schreibe es auf!

Indem du aufschreibst, was du wirklich möchtest, bringst du es schon ein Stück in die Realität hinein.
Aufschreiben macht es sichtbar und ist absolut notwendig, da es sonst im Trubel und Sumpf des Alltags zu schnell wieder untergeht.
Du kannst dir stattdessen auch mit Fotos eine Collage gestalten oder es aufmalen. Oder alles miteinander kombinieren.

Achte darauf, dass es sich gut anfühlt, was du auf’s Papier bringst. Dass es wirklich freudige Gefühle und Bilder in dir erzeugt.

Schreibe es auf ein Blatt, das du griff- und sichtbereit neben dein Bett legen kannst. (Warum das wichtig ist, dazu schreibe ich demnächst noch mehr.)

Nimm zu Beginn am besten nur einen Herzenstraum. Wenn du mehrere hast, dann nimm nur einen zweiten hinzu, wenn er stark mit dem ersten zusammenhängt und eng mit ihm verwoben ist. Ansonsten verzettelst du dich leicht und deine Energie zerstreut sich, anstatt sich kraftvoll auf eine Sache auszurichten.

Komme ins Tun – Plane die nächsten Schritte

Hier sind wir nun am Punkt, der alles ins Rollen bringt: Dein Tun ist nun dran! Du überlegst dir, was für Schritte nun erforderlich sind, damit du das leben kannst, was dein Herz mit lauter Freude füllt, was du wirklich willst, was du dir nun erlaubst und was du aufgeschrieben hast.

Ein Beispiel:
Mein größtes Glück also nun ist das Singen, und das am liebsten in Kirchenräumen, weil es darin so grandios klingt und die Herzen der Menschen berührt. Also stand ich vor über 7 Jahren vor folgenden Schritten: Gesangsunterricht nehmen, zuhause Singen üben, mich mit Musik für Kirchen vertraut machen, in Chören mitsingen, Stücke zuhause lernen, Konzerte in Kirchen mitsingen zum Eingewöhnen, mir Vorbilder suchen, üben, üben, üben. – Und ich bin noch lange nicht an dem Punkt, wo ich mich als großartige Solistin fühle. Aber irgendwann merkst du einfach, dass es wieder einen Schritt weiter gehen muss! 🙂

So planst du, was zu tun ist:

  • Nimm dir Zeit, gründlich zu überlegen und aufzuschreiben, welche Schritte für dich erforderlich sind.
    Das können ganz schön viele sein, je nach dem, wie groß dein Traum ist.
  • Dann bringe sie in eine logische, zeitlich passende Reihenfolge.
  • Wenn du weitere Informationen brauchst, dann hole diese ein.
    Recherchiere im Internet, frage Bekannte etc.
  • Schreibe zu jedem Schritt, wie lange du zu ihm brauchen wirst.
    Überlege, wie viel Zeit du wirklich zur Verfügung hast und plane großzügig, damit du dir keinen Druck machst und in der Freude bleiben kannst.
  • Bringe alle Schritte in eine Übersicht, sodass du deinen Weg vor dir siehst, der zu deinem Ziel führen wird.

Herzlichen Glückwunsch!

Du hast nun deinen ersten Ziele-Plan erarbeitet!
Ab jetzt kannst du mit der Umsetzung des ersten Schrittes beginnen und du darfst gespannt sein, mit welch schönen und leichten Fügungen dir das Leben entgegen kommen wird. Denn nun weiß es genau, was du willst und wie es dir dabei helfen kann! 🙂

Und wenn du jetzt Angst vor deiner eigenen Courage hast:
Ganz normal! Tue einfach so, als ob du das alles nur mal zur Übung machst. Damit beruhigst du die Angst in dir.

Falls du diese Vorgehensweise hingegen zu einfach findest:
In der Einfachheit liegt die Kraft! Dein Tun ist der Schlüssel zu einem spannenden, erfüllten Leben. Dazu braucht es keine endlosen Überlegungen und ausgefeilten Pläne, sondern dass du anfängst und dich auf den Weg machst.

Wenn du jetzt aber spürst, dass du auf die ganzen Schritte keine Lust hat, dann prüfe nochmal, was wirklich dein Traum ist und welches Ziel du dir wirklich setzen möchtest.
Denn wenn du deinen Herzenstraum zu leben beginnst, setzt sich Kraft und Freude frei, die dich beim Tun unterstützen wird.

Ich wünsche dir viel Freude beim Tun!

 

13. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Über die Schönheit der Dunkelheit

Ich stehe morgens auf und es ist dunkel draußen. Mir ist kalt.
Erst auf dem Weg zur Arbeit wechselt der schwarze Wald zu Grau und die Konturen der Bäume werden langsam sichtbar.

Den Tag verbringe ich im Büro. Beim Heimgehen steht ein bleicher Mond am dunkelgrauen Himmel. Der Wald ist still und auf dem Weg zum Auto höre ich nur meinen Atem und den knirschenden Kies. Als ich zuhause bin, umfängt mich wieder Dunkelheit.

Ich lasse mich sinken in die Dunkelheit. Etwas in mir sträubt sich dagegen und will die Sonne des Sommers zurück. Und dann gibt es nach und ich lasse mich in eine tiefe Stille fallen.
Die Welt da draußen wird völlig unwichtig. Es gibt hier nur mich und die grenzenlose Tiefe in mir. Ich lasse mich immer tiefer sinken und spüre, wie mich Wärme umfängt. „Ich trage dich“, sagt sie zu mir. Und ich lasse vollends los und ich weiß, dass ich geborgen bin.

Und da erscheint plötzlich ein zartes Licht, das den Raum durchdringt. Eine einzige Kerzenflamme erhellt den großen, dunklen Raum. Sie wärmt und tröstet – nur durch ihr Dasein.

Plötzlich weiß ich, dass die Dunkelheit keine Chance hat, uns zu verschlingen. Eine einzelne kleine Flamme vertreibt sie. Ich atme erleichtert durch.

Wie schön ist selbst die Dunkelheit!
Der Zauber und Trost des Lichtes wird erst durch sie möglich.

Hingabe an das Leben

9. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Sich dem Leben hingeben

Diese Woche wurde mir so klar wie noch nie, dass mit Mühe und Kampf nichts mehr funktioniert.
Es ist eine Qual, in dieser Einstellung zu arbeiten oder etwas erreichen zu wollen. Menschen, die jeden Tag als Kampf und Ärger erleben, drehen schier durch.

Vielleicht ist die Zeit des Anstrengens einfach vorbei.
Natürlich haben wir alle viel zu tun und aus meinem Sekretärinnen-Dasein kenne ich das Feilschen um Minuten, weil die Zeit hinten und vorne nicht reicht.
Und doch ist es erstaunlich, wie leicht die Arbeit von der Hand gehen kann, und wie angenehm – innerhalb allen Zeitdrucks und all der Papierberge – wenn ich mich darin übe, in jedem Moment darauf zu vertrauen, dass alles letztlich passen wird, wenn ich auch hier dem Leben vertraue.

Ich plane gut und entscheide weise und dann gebe ich mich dem, was gerade ansteht, mit Körper, Geist und Seele hin und vertraue dem Leben/Gott, dass sich alles perfekt fügen wird. Und genauso geschieht es dann auch.

Für mich ist das revolutionär und beweist, dass es nicht darauf ankommt, dass wir angenehmere Parallel- und Arbeitswelten erschaffen, sondern dass wir auch im ganz normalen Wahnsinn des Alltags allein durch unsere Haltung unser Erleben beeinflussen können! Nebenbei ist auch das Miteinander mit den „schwierigen“ Menschen drumherum auf einmal viel harmonischer. 😉

Lasst uns die Welt verändern, indem wir bei uns anfangen und nicht darauf warten, dass irgendjemand etwas tut! – Es funktioniert!

Viel Freude beim Revolutionieren und eine schöne Woche

wünscht dir Helga

Es gibt keine falschen Ziele

6. Dezember 2016
nach Helga Fischer
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Warum es letztlich keine falschen Ziele gibt

Letzte Woche schrieb ich in der Artikelserie Träume leben über 6 Fragen, wie du herausfindest, welches Ziel das richtige ist.
Die Kenntnis aller 6 Punkte kann dir helfen, dir Umwege und Schmerzen zu ersparen. Und doch gibt es letztlich keine falschen Ziele, denn manchmal braucht es die Umwege, damit du an den Herausforderungen wachsen kannst. Denn wie heißt es so schön:

Alle Wege führen nach Rom 🙂

Es kann sein, dass du deinen Traum kennst und doch noch nicht reif für eine bestimmte Form bist, ihn zu leben. Deshalb macht es Sinn, das Nächstliegende zu tun, was möglich ist.

Meinen Traum, dass ich Menschen zu einem erfüllten Leben inspirieren möchte, hatte ich schon als Kind. Wie ich das jedoch jemals tun wollte, davon hatte ich keinen Plan. Also wusste ich auch nie, was ich beruflich machen wollte. Ich folgte einfach meinem Herzen und so brachte mich eins zum anderen.

Nach einer Lehre zur Industriekauffrau und einiger Zeit in dem Beruf wurde ich Sekretärin bei der katholischen Kirche, dann nebenbei Meditationsleiterin, dann gab es wieder einige Wechsel.
Ich machte ein Fernstudium im Schreiben. Und dann war plötzlich der Zeitpunkt da, um eine Selbständigkeit anzumelden. Also begann ich mit dem, was ich bereits konnte: mit Meditationskursen, Kreativen Schreibabenden und Touch for Health-Sitzungen. Alles machte mir zunächst viel Freude und passte zu meinem Traum, Menschen zu inspirieren.
Dazu war dann bald die Gründung eines Seminarzentrums gekommen und schnell stellte ich fest, dass ich mit Leidenschaft und Können beim Organisieren des Programms und beim Netzwerken mit Kursleitern und Referenten war. Ich konnte nun noch viel mehr Menschen erreichen und für ein erfülltes Leben inspirieren. Für meinen Lebensunterhalt war ich nebenher immer noch in Teilzeit als Sekretärin tätig.
Nach ein paar Jahren begann ich mit dem Schreiben meiner „Gedanken zur Woche“ im Newsletter. Und nebenbei erwachte wieder die alte Leidenschaft zum Singen und ich begann, Gesangstunden zu nehmen und mehr und mehr Konzerte mit zu singen.

Jedes neue Ziel bringt dich weiter

Und dann war der Zeitpunkt da, wo ich genug vom Organisieren hatte und plötzlich feststellte, dass ich eigentlich nur noch kreativ tätig sein will: schreibend und singend Menschen zu einem erfüllten Leben inspirieren und berühren. – Und hier stehe ich nun, mit meinem Blog einfach erfüllter leben, mit ersten Engagements als Sängerin und immer noch einem Teilzeitjob als Sekretärin und bin glücklich, da sich jetzt alles wieder ganz stimmig anfühlt. Alles passt zusammen und befruchtet sich gegenseitig.

Was ich jetzt mache, schien mir vor zwei Jahren noch sehr weit weg und fast unerreichbar. Doch Schritt für Schritt arbeitete ich darauf hin und tat, was erforderlich war.
Ich habe gelernt, in Jahren zu denken und mich nicht abschrecken zu lassen, weil ich für die Umsetzung von manchen Zielen lange Zeit brauche. Im Vergleich zum Zeitraum eines ganzen Lebens sind ein paar Jahre kurz – und doch so entscheidend für alles weitere, was dann folgt.

Wähle den Weg, der am meisten Wachstum bringt

Wenn ich nicht wusste, wie ich mich entscheiden sollte, wählte ich immer den Weg, der am meisten Wachstum brachte. – Das Leben ist zu kurz, um auf Nummer sicher zu gehen! 😉

Mein Seminarzentrum zum Beispiel forderte mich so heraus, dass es manchmal über meine Kräfte ging. So viele Probleme, Ärger und Sorgen hatte ich noch nie zuvor in meinem Leben gehabt. Solch ein Unternehmen, an dem so viele Menschen hängen, finanziell und zeitlich zu stemmen – das war eine Mega-Aufgabe für mich! Und dennoch hatte ich noch nie zuvor solch eine grandiose Zeit, so viel Freude, solch eine tolle Aufgabe! Ich lernte so viel, ich wuchs an den Herausforderungen, es half mir zu reifen und mich zu festigen.
Ich glaube nicht, dass ich ohne all das wäre, wo ich jetzt bin, und dafür bin ich sehr dankbar. – Auch wenn ich mir durch manche weisere Entscheidung Schmerzen erspart hätte: Es war gut, diese große Herausforderung zu wählen.

Und nun stehe ich wieder vor einem neuen, großen Ziel, weil das Leben nun mal in ständigem Wandel ist, wenn wir uns weiter entwickeln möchten.

Du bestimmst den Sinn deines Lebens

Wenn du also immer noch nicht so recht weißt, welches aus deinen möglichen Zielen du wählen sollst, dann schreibe dir zu jedem auf, wie groß die Herausforderung wäre. Entwickle den Mut, eine für dich große Aufgabe zu wählen, da sie dir auch die nötige Energie geben wird.
Schau, dass dein Ziel zu deinem wahren Herzenstraum passt.
Und bedenke: Nichts ist für ewig! Du wirst dich sehr wahrscheinlich ohnehin irgendwann wieder für etwas Neues entscheiden.

Wichtig ist: Wähle! 

Entscheide dich für ein Ziel, ob kurz- oder langfristig.
Und wie du hier dann weiter gehen kannst, davon handelt dann der nächste Artikel in einer Woche.

Ich wünsche dir viel Freude beim Entscheiden.