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Seelendenken

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Die letzten Wochen erkunde ich das Seelendenken.
Die Erfahrungen damit möchte ich dir heute erläutern.

Angefangen hat es damit, dass mein Kopf über Wochen voll war mit Gedanken und diese sich schließlich verselbständigt haben:

  • Die viele Denkerei vom prallen Bürojob hat einfach weiter gedacht.
  • Die vielen Lieder meiner Konzertprojekte haben im Kopf weiter gesungen.
  • Die viel zu lange To do-Liste der liegengebliebenen Arbeiten zuhause hat sich immer wieder selbst rezitiert.

Und so grübelten die Gedanken einfach immer weiter.
Manchmal kam ich dann automatisch auf richtige gute Lösungen und neue Ideen. Mein System lief quasi auf Hochtouren. Doch es war immer schwerer, den Lärm der Gedanken leiser zu stellen.
Es war auch immer schwerer, die Gedanken zu fokussieren, um z. B. zu schreiben.

Und da entdeckte ich, dass es mehrere Instanzen in mir gibt, die wahrnehmen und denken.

Zum einen ist da der Kopf, der vorzüglich denken, grübeln und sich sorgen kann über alles Mögliche. Das kennen wir alle ja bestens.

Dann gibt es da aber auch ein Bewusstsein in mir, das den Kopf mit seiner Grübelei wahrnehmen und darüber nachdenken kann, wie verrückt das eigentlich ist.
Und es kann gleichzeitig über etwas anderes nachdenken als der Kopf.

Also, das ist doch hochinteressant! 🙂

Das Gehirn als Schaltzentrale denkt selbständig.
Aber ein weiteres System denkt auch, und zwar umfassender und ruhiger.

Das ganzheitlichere Bewusstsein kennt keine Hektik. Es denkt in aller Ruhe und irgendwie fühlt es sich an, als ob es im ganzen Körper denkt, also keinen bestimmten Sitz hat wie das Gehirn.
Während es denkt, bezieht es die Gefühle des Körpers ein und produziert innere Bilder, Worte, Klänge. Manchmal denkt es, als würde es sprechen und erzählen.

Und was dieses Bewusstsein von sich gibt, hat Hand und Fuß. Es ist kein Geplapper und kein Sorgen wie es der Kopf produziert, sondern es ist ein tiefes, erdiges Denken und Sprechen, was sich gut und wahr anfühlt. Ich spüre, ich kann ihm vertrauen.

Bekannt und doch neu

Wenn ich es mir recht überlege, ist das ja eigentlich nichts Neues.
Ich hatte es vor vielen Jahren in der Meditationsschulung gelernt und unzählige Male darüber gelesen. Aber jetzt erst erlebe ich es so klar und deutlich als zwei verschiedene Bewusstseins- oder Denksysteme in mir.

Die Konsequenz

Als Ergebnis dieser Erfahrung übe ich mich nun täglich darin, wenn mein Kopf sich mal wieder verselbständigt, ihm deutlich zu sagen:

„Hey, Stopp! Es ist jetzt gut. Du kannst dich jetzt locker machen!“

Und dann lasse ich mich eine Etage tiefer in mein Bewusstsein sinken, das spürbar aus der Seele kommt. Und mein Gehirn seufzt sofort voll wohliger Entspannung, dass ich meine Fokussierung loslasse und es Pause machen kann.

Ach, wie wohltuend! 🙂

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Autor: Helga Fischer

Hallo, ich bin Helga. Ich singe, inspiriere und berühre dich, dein Herz der Schönheit deines Lebens zu öffnen - einfach erfüllter zu leben!

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