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Nacht, Schlaf
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Warum es den Seinen der Herr im Schlaf gibt

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Ich bin ja ein großer Fan von Dingen, die einfach funktionieren, weil sie im Einklang mit dem Leben sind.
Eines davon benennt das Sprichwort: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“
Wie du das verstehen und nutzen kannst, darüber möchte ich dir heute mehr erzählen.

Dieses schöne Sprichwort weist dich auf ein wichtiges Werkzeug hin, wenn du dabei bist etwas zu lernen, Antworten und Lösungen zu finden oder etwas Bestimmtes anstrebst.
Das Werkzeug ist: Schlafen! – Also noch anstrengungsloser geht es ja wirklich nicht! 🙂

Es ist tatsächlich so, dass du nicht nur aktiv im Wachzustand Dinge bewegen und Ziele verfolgen kannst, sondern gerade auch nachts im Schlaf. Das ist faszinierend und zeigt,

  • dass wir aus viel mehr Facetten bestehen, als wir  im Alltag wahrnehmen.
  • dass die unbewusste Dimension in uns eine sehr große Kraft hat.
  • dass wir nicht alles „machen“, sondern ganz vieles einfach „geschehen lassen“ können.

Der Clou, warum es so gut funktioniert

Studien haben gezeigt, dass sich das, mit dem du dich kurz vor dem Schlafengehen beschäftigst, über Nacht in deinem Unterbewusstsein festigt und weiter arbeitet.

Also:
Was du siehst, denkst, liest, sprichst oder machst, bevor du schlafen gehst, entscheidet letztlich, wie dein Leben verläuft.
Denn dein Unterbewusstsein bestimmt deine Lebenshaltung und das, was du tust, sehr stark.

  • Gelerntes festigt sich über Nacht in dir.
  • Fragen klären sich über Nacht.
  • Ziele festigen sich in dir und dein Unterbewusstsein arbeitet nachts daran weiter.

Und wenn du aufwachst, präsentiert dir dein Inneres:

  • mehr Wissen
  • Antworten und Lösungen
  • neue Ideen und mehr Lust, weiter an deinen Zielen zu arbeiten

Und während des Tages

  • fühlst du dich beschwingt und zufrieden, denn du lebst mehr aus der Tiefe.
  • begegnen dir grandiose Fügungen, die dich deinen Zielen näher bringen.
  • hast du tolle Ideen.
  • kannst du fast nicht mehr anders als die Dinge zu tun, die sich in dir verfestigt haben.

Es ist so einfach!

Was du tun musst, ist dir 5 Minuten Zeit vor dem Schlafengehen zu nehmen. (Wundere dich nicht, wenn 20 Minuten daraus werden.)
Meist setze ich mich schon fertig im Schlafgewand auf’s Bett. 🙂

Dann nimmst du Papier und Stift und schreibst dir auf:

Eine Frage, die du geklärt haben möchtest

Wenn du vor einem Problem stehst, dann kannst du auch schriftlich darüber nachdenken. Doch zum Schluss sollte eine Frage (nur eine Frage pro Nacht!) stehen, die deinem Unterbewusstsein damit eine Richtung gibt und etwas, woran es in der Nacht arbeiten kann.
Das kann eine Frage sein wie „Wie soll ich es angehen, dass ich in meinem Job wieder mehr Freude habe?“ oder auch sowas wie „Mit wem könnte ich mal wieder Tanzen gehen?“.

Ziele, die du wirklich erreichen möchtest

Auch hier empfiehlt es sich, nur ein Ziel aufzuschreiben. Und den nächsten kleinen Schritt dazu, den du morgen gehen kannst.
Ein Beispiel für ein Ziel, wenn du etwas für deinen Körper tun möchtest: „Mein Körper ist voller Energie und zugleich entspannt.“ Der nächste kleine Schritt dazu: „Meine Freundin fragen, wie es im Yogakurs ist, um herauszufinden, ob das etwas für mich wäre.“
Oder ein anderes Ziele-Beispiel: „Ich habe Frühjahrsputz gemacht und meine Wohnung ist herrlich ausgemistet und sauber!“ Nächster Schritt: In meinen Kalender gucken, an welchen Tagen in welchen Wochen ist dran arbeiten könnte und das gleich mal aufschreiben.

(Über die richtige Formulierung von Zielen gibt es massenweise Bücher. – In der Gegenwart formulieren, als sei es schon eingetreten etc.)

Schlafen gehen

Dann legst du Papier und Stift neben das Bett (manche schwören sogar darauf, den Zettel unter das Kopfkissen zu legen) und lässt dich in den Schlummer sinken.

Wenn du morgens erwachst, lass deinen Blick sich als erstes auf das Papier richten.
Die Chancen sind sehr groß, dass du umgehend die Antworten und Ideen (schreibe sie gleich auf!) oder im Laufe des Tages die Unterstützung erhältst, die du dir wünschst. Und dass du den kleinen Schritt, den du aufgeschrieben hast, wirklich umsetzt.

Aufschreiben ist das Wichtigste!

Durch das Aufschreiben klärst du die Dinge und bringst sie auf den Punkt.
Durch das Umwandeln von Gedanken in sichtbare Worte gibst du ihnen eine Form und erschaffst bereits Realität.

Wenn ich dieses Verfahren konsequent anwende, schaffe ich es, meine Ziele umzusetzen, selbst wenn ich Monate und Jahre dazu brauche.
Mittlerweile habe ich einen Zettel mit drei großen Zielen. Abends überlege ich mir, welche kleinen Schritte ich jeweils am nächsten Tag gehen könnte und schreibe mir den Erinnerungszettel für den nächsten Tag. Manchmal lässt der Alltag wenig Zeit übrig, aber einen winzigen Schritt, der nur 3 Minuten dauert, kann man immer gehen!
(Natürlich habe ich für jedes große Ziel auch wiederum einen Platz, wo ich meine Ideen und Gedanken sammle, was ich dafür tun möchte und könnte. Aber das ist Thema eines künftigen Blogbeitrags.)

Wenn ich den nächsten Schritt nicht weiß und nur weiß, dass ich ihn brauche, schreibe ich die Frage oder Bitte dazu auf.

Mittlerweile bin ich nicht mehr überrascht, wenn schon am nächsten Tag eine E-Mail, ein Anruf, eine Begegnung oder Idee kommt, die mir zeigt, was jetzt dran ist. – Natürlich bin ich besonders wachsam, wenn ich auf Antworten warte. 😉

„Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf!“

Es kann so einfach sein! 🙂

Autor: Helga Fischer

Hallo, ich bin Helga. Ich singe, inspiriere und berühre dich, dein Herz der Schönheit deines Lebens zu öffnen - einfach erfüllter zu leben!

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