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Wie du die Zeit verlangsamen und dich damit entstressen kannst

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Die meisten von uns klagen darüber, dass die Zeit so unglaublich schnell rennt und wir das Gefühl haben, wir rennen hinterher und sind gestresst.
Noch schlimmer wird es, wenn wir sehr zeitfixiert arbeiten, also Arbeitszeiten und Termine einhalten müssen, mit dem Kalender arbeiten, um nichts zu vergessen und wenn wir immer mehr Aufgaben haben, als wir schaffen können.

Jahrelang habe ich mich davon stressen lassen, bis ich eine Methode angewandt habe, die aus der Meditation kommt.
Es ist eine recht einfache Methode und die meisten kennen sie in irgendeiner Form, aber sie entfaltet erst ihre Kraft, wenn du sie radikal anwendest!

Sei im Hier und Jetzt!

Übe dich jeden Moment, ganz an dem Ort und in dem Moment zu sein, wo du gerade bist.
Wenn dir das den Tag über mit ganz vielen Momenten gelingt, dann ist deine Zeit wieder voller Zauber – wie früher als Kind, als Zeit noch keine Rolle gespielt hat und du selbstvergessen in deinem Spiel versunken warst.

„Aber mein Tag ist voll mit tausend Aufgaben!“

Wahrscheinlich denkst du jetzt, dass dein Tag aber so voll mit Arbeit und Terminen ist, dass du unbedingt alles im Blick behalten und schauen musst, dass du durchkommst. Da kannst du nicht noch freudig im Jetzt verweilen.

Denkfehler! – Denn es ist trotzdem immer JETZT.
Während du dies hier liest, ist JETZT.
Und nun ist ein Augenblick vergangen und es ist wieder JETZT.
Was noch alles in diesem Artikel steht, kannst du nicht auf einen Blick erfassen, und das kümmert dich jetzt auch nicht, weil du jetzt diese Worte liest, und dann die nächsten… und wieder ist es JETZT.

Ein Beispiel aus der Arbeitswelt

Damit ich es dir besser verdeutlichen kann, möchte ich dir kurz aus meinem Job-Alltag als Sekretärin ein Beispiel schildern:

Du liest Unterlagen und beginnst, eine E-Mail dazu zu schreiben. Das machst du JETZT.
Da klingelt das Telefon, du hebst ab und JETZT bist du ganz bei dem Anliegen des Anrufers und machst dir Notizen.
Dann ist wieder JETZT und du überlegst kurz, ob du das Anliegen des Anrufers weiter bearbeitest oder die E-Mail weiter schreibst.
JETZT klopft es an der Tür und du sagst „Herein“. JETZT steht ein Kollege bei dir und hat eine Frage. Du hörst ihm aufmerksam zu, sprichst mit ihm und machst dir Notizen. JETZT verabschiedet er sich und geht.
JETZT überlegst du kurz, was nun am Wichtigsten oder Dringendsten ist oder was du gleich machst, weil es in weniger als drei Minuten erledigt ist.
JETZT klingelt wieder das Telefon. …
… Und so kann das stundenlang fortgehen.

Wie entsteht Stress?

Wo entsteht in obigem Beispiel der Stress? In der Menge der Arbeit? In den ständigen Unterbrechungen? Wieso? Es ist doch immer JETZT und du kannst immer nur eine Sache in einem Augenblick machen. Und im nächsten Moment die nächste Sache.

Entsteht der Stress nicht vielmehr, weil du dich gegen das sträubst, was JETZT gerade ist?
Weil du denkst „Das Telefon soll bitte still sein!“ oder „Es soll bloß niemand klopfen, damit ich endlich meine E-Mail schreiben kann!“ ?
Weil du andere Erwartungen an das JETZT hast, die nicht mit dem übereinstimmen, was dir das JETZT gerade bietet?

Loslassen

Wie wäre es, wenn du diese Erwartungshaltung loslässt und einfach präsent und im Moment bist, mit dem, was gerade ist?
Das erfordert Vertrauen, weil die Dinge ja gerade nicht so laufen, wie du es dir wünschst. Doch das Erstaunliche ist, wenn du dich traust, konsequent im JETZT zu sein:

Irgendwann an diesem Tag, vielleicht auch erst am nächsten oder erst nächste Woche, bietet sich dir eine ruhigere Stunde, in der du Dinge wieder aufarbeiten kannst.
Das Leben wird immer für Ausgleich sorgen, wenn du ihm vertraust. Es funktioniert!
Und wenn ich mal zu ungeduldig bin und abends eine Stunde dran hänge, um Sachen aufzuarbeiten, kann ich diese Stunde bald wieder frei nehmen.

Seit ich mich übe, so viel wie möglich im JETZT zu sein, ist es so viel leichter geworden, mit allen Aufgaben zurecht zu kommen, plus:

  • Ich bin im Flow, ohne auf die Uhr zu sehen. Die Zeit fliegt dahin, aber ich habe kein Gefühl der zerrinnenden Zeit mehr. Stattdessen habe ich das Gefühl, dass ich alle Zeit der Welt habe.
  • Ich bin mit Freude bei der Arbeit.
  • Ich bin aufmerksam und nehme die Nuancen wahr.
  • Kontakte und Kommunikation sind viel entspannter.
  • Ich bin konzentrierter und kann klarer denken.
  • Ich bin effektiver – arbeite schneller und bekomme mehr geschafft.

Was also zunächst wie etwas Gegensätzliches wirkt, stellt sich als Lösung heraus:

Vergiss die Zeit, sei im Moment und werde dadurch effektiver.
Sei im JETZT, habe Geduld und Vertrauen und der Zeitstress kann dir nicht mehr so viel anhaben.

Intensiver leben

Du hast nicht mehr das Gefühl, dass dir die Zeit zwischen den Finger zerrinnt, sondern dass du sie intensiv erlebst. Gleichzeitig dehnt sich die Zeit.
Diese Intensität bringt Erfüllung und Zufriedenheit – egal, mit was du dich in dieser Zeit beschäftigst hast!

Natürlich merkst du abends trotzdem, dass du gearbeitet hast und müde bist, aber dein Tag war angefüllt von vielen schönen, intensiven Momenten und du hast das Gefühl, du bist den Dingen und den Menschen gerecht geworden, weil du ganz präsent warst.

Das lässt sich auf alles anwenden, wo du vor vielen Aufgaben stehst: Job, Ehrenämter, Familienverpflichtungen, Haushalt, deine persönlichen Ziele, auf die du hinarbeitest etc.

Du kannst auch den Anspruch haben, dass sich unsere Gesellschaft ändern soll, damit du nicht mehr vor so vielen Anforderungen stehst.
Du kannst aber auch JETZT das Mögliche tun, damit es dir gut geht.

Schön wäre es, immer in diesem intensiven JETZT-Zustand zu sein, was natürlich nicht möglich ist.
Aber durch beständige Übung und Sich-selbst-erinnern werden es immer mehr dieser erfüllten Momente und du begreifst, dass sich das wirkliche Leben nur hier abspielt:

Im JETZT!

Autor: Helga Fischer

Hallo, ich bin Helga. Ich singe, inspiriere und berühre dich, dein Herz der Schönheit deines Lebens zu öffnen - einfach erfüllter zu leben!

2 Kommentare

  1. Sehr schöner Beitrag. Ganz herzlichen Dank. Es ist wirklich bereichernd, sich ganz auf den jetzigen Moment einzulassen. Ich habe gemerkt, dass man gerade in Gesprächen viel aufmerksamer wird, wenn man sich ganz auf den anderen einlässt.

    • Liebe Maria Elena,
      vielen Dank, freut mich sehr 🙂
      Ja, und das Gegenüber fühlt sich gesehen und beachtet, wenn man aufmerksam bei ihm ist. Beide Seiten profitieren sehr davon.
      Herzliche Grüße

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