An diesem Spruch habe ich mich schon immer gerieben: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam.“
Wenn ich es eilig habe, gehe ich zügiger und begebe mich in den Flow, der mir effektives Arbeiten ermöglicht. Extra langsam zu machen, würde mich verrückt machen.
Wo ich aber ganz zustimmen kann: „Wenn du es eilig hast, spüre doppelt so achtsam in dich hinein, wie es dir geht.“ – Kribbelt es hektisch im Körper? Drehen sich die Gedanken im Kreis? Atme ich noch in den Bauch oder eher Schnappatmung? Mache ich unkontrollierte Bewegungen?“
Hier ganz achtsam zu sein, in den Bauch zu atmen und den Moment zu spüren, das hilft ungemein. – Was fordert dieser Moment jetzt von mir? – Nicht das große Ganze, was erledigt werden muss, und auch nicht all das, was noch ansteht und auch mehr oder weniger eilt, sondern der einzige jetzige Moment. Was gilt es hier jetzt zu tun?
Wenn ich mich darauf konzentriere, bekomme ich wieder Raum in mir.
Es ist das Vernünftigste, was ich tun kann, denn mehr als den jetzigen Moment habe ich ohnehin nicht. Im nächsten Moment kann nämlich plötzlich schon alles anders sein.
„Wenn du es eilig hast, dann nimm dir einen Moment Zeit, in dich hineinzuspüren.“ Sei ganz da und spüre die Anforderung, die der Moment jetzt an dich stellt. Und dann nehme sie freudig an.
Ich wünsche dir eine achtsame Woche.

